ISTRIEN - NOVIGRAD - MAI 2008
 
         
  Die Wohnmobilreisezeit hat für uns wieder begonnen. Ein paar Tage zuvor hatten wir unser Schneckenhaus wieder flott gemacht, alles durchgecheckt und am letzten Apriltag ging es los zu einem Kurztrip nach Novigrad auf Istrien. Mit dabei hatten wir diesmal unsere Crossbikes mit Wechsellaufrädern. So konnten wir wahlweise mit Profilreifen im Gelände herumfahren oder mit den Strassenreifen auf den asphaltierten Straßen.  
 
 
 
Wir fanden ein nettes Plätzchen auf dem Campingplatz Sirena mit herrlichem Blick auf das Meer. Vom Campingplatz ins Zentrum von Novigrad waren es gerade mal 15 Minuten zu Fuß.
 
 
 
 
Am ersten Tag wollten wir mal so richtig die Crosser im Gelände ausprobieren. Unsere Route führte uns von Novigrad nach Vilanova. Dort verließen wir die asphaltierten Wege und schlugen uns so richtig auf Feldwegen und Pfaden herum. Das war fast ein wenig zuviel des Guten, den teilweise wäre ein Mountainbike fast besser gewesen.
 
 
 
 
 
 
Herrlicher Blick auf die Stadt Buje
 
 
 
 
Endlich auf der Küstenstrasse bei Umag wieder angekommen, blieben wir auf dieser und fuhren immer am Meer entlang zum Campingplatz zurück. Am Abend spazierten wir dann nach Novigrad hinein, wo wir in einem guten Restaurant Tintenfisch und Cevapcici aßen.
 
 
 
 
Am nächsten Tag wollten wir dann ausschließlich auf Asphalt fahren uns wechselten daher auf die Straßenlaufräder. Auf unserer Karte war die Straße durch das Mirnatal als Asphaltstraße eingezeichnet, was aber leider überhaupt nicht stimmte. So mußten wir rund 20 Kilometer auf einer Schotterstraße mit den dünnen Reifen fahren - war zwar nicht angenehm, aber landschaftlich ein absoluter Genuß.
 
 
 
 
Ab Kostanica wurde die Straße wieder besser und wir rollten auf bestem Fahrbahnbelag auf die Stadt Motovun zu.
 
 
 
 
Wir fuhren an Motovun vorbei und bogen kurz danach auf eine sehr unbefahrene Straße in das Butonigatal ein. Von hier stieg diese immer ganz sanft an und nach einiger Zeit erreichte wir einen Stausee - den Butoniga Jezero. Von nun an war aber Schluß mit lustig. Auf der Fahrt in den Ort Vrh steilte sich die Straße mit nahezu 18% auf eine Länge von 4 km auf. Bei den doch schon sehr warmen Temperaturen war die Auffahrt dann eher eine Qual. Dafür wurden wir aber mit einem herrlichen Ausblick belohnt.
 
 
 
 
Üblicherweise machen wir bei Ausfahrten um die 100 Kilemeter eigentlich nie Rast. Nachdem wir aber absolut keine Eile hatten, auf Urlaub waren und wußten, dass es ab jetzt wieder einige Zeit bergab geht, kehrten wir in Vrh in einem Dorfgasthaus ein uns speisten dort köstliche gebratene Calamari.
 
 
 
 
Nach diesem herrlichem Essen fuhren wir durch das Mirnatal wieder in Richtung Motovun zurück, bogen kurz vorher rechts ab und nahmen den ca. 7 Kilometer langen, aber nicht allzu steilen Anstieg nach Krajici und fuhren über San Lucija, ein kleines Dorf, welches fast an die Toskana erinnert, Buje und Brotonigla nach Novigrad zurück. Insgesamt war die Tour 135 km lang.
 
 
 
 
Am 3. Tag genossen wir bis zum frühen Nachmittag auf einem freien FKK Platz noch die bereits sehr kräftige Frühlingssonne, ehe wir anschliessend wieder in Richtung Heimat fuhren.
 
 
 
 
Auf dem Rückweg nach Österreich fuhren wir in Ljublana (Laibach) von der Autobahn ab und bummelten durch die Altstadt dieser wunderschönen Stadt. Danach ging´s weiter nach Österreich, wo wir unmittelbar nach der Grenze in Unterschwarza bei Spielfeld beim "Dorfheurigen", ein Gasthaus mit Wohnmobilstellplätzen übernachteten.
 
 
 
 
 
 
Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes radelten wir von Unterschwarza nach Gamlitz, weiter über die Weinstrasse nach Leutasch, hinauf bis Eibiswald, von wo wir über den Radlpaß hinunter ins Drautal nach Slowenien fuhren. Immer der Drau entlang ging´s hinunter bis nach Maribor (Marburg) und von dort wieder in Richtung österreichische Grenze zu unserem Ausgangspunkt zurück. Nach einer kurzen Stärkung beim Dorfheurigen fuhren wir mit dem Wohnmobil wieder nach Wien zurück. Ein wunderschöner Kurzurlaub.
 
 
 
     
 
 
 
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