ROM - die ewige Stadt
 
 
 
 
Alle Wege führen nach Rom. Auch der aus Bratislava. Roswitha hat mir zum Geburtstag ein Romwochenende geschenkt. Der Wetterbericht war mehr als vielversprechend - es sollte an dem Wochenende um den 26. Oktober bis zu 26 Grad bekommen....in Rom wohl bemerkt. Am Freitag kurz nach Mittag flogen wir vom Flughafen in Bratislava weg und landeten knapp eineinhalb Stunden später auf dem Flughafen Leonardo da Vinci knapp 30 km ausserhalb von Rom. Danach brauchten wir noch rund eine Stunde mit der Schnellbahn und der U-Bahn, bis wir in unserem Hotel, der "Villa Tassoni" ankamen.
 
 
 
 
Das Hotel war eine alte Stadtvilla, die Zimmer nicht besonders groß, aber für uns relativ gut gelegen, denn für den restlichen Freitag wollten wir eigentlich nur mehr den Vatikan besichtigen, und bis dort hin war es vom Hotel aus nicht allzu weit.
 
 
 
 
Der Petersplatz und der Petersdom sind mehr als beeindruckend. Eigentlich könnte man hier mindestens einen ganzen Tag verbringen. Aber wir wollten uns nicht all zu sehr in die Architektur vertiefen, sondern einfach nur einmal Rom kennen lernen. Vom Petersplatz schlenderten wir noch zum Tiber und genossen auf der einen Seite die Ruhe und auf der anderen Seite das sehr, sehr laute Rom.
 
 
 
 
 
 
Nach einem hervorragenden Abendessen in einem sardischen Restaurant, welches unmittelbar neben unserem Hotel lag und einer angenehmen Nacht ging´s am nächsten Tag schon relativ zeitig in der Früh los. Wer jetzt glaubt, man ist da in Rom noch alleine unterwegs, der irrt gewaltig. Überall Menschenmassen - obwohl nicht wirklich störend, aber dennoch sind sie da. So natürlich auch bei der "Funtana di Trevi - dem Trevi Brunnen".
 
 
 
 
 
 
Die Figur des kleinen Pinnochio sieht man an allen Ecken in den verschiedensten Souvenierläden. Wir schlendern weiter durch die Gassen, über zahllose Piazzi, vorbei am Pantheon, bis zur Piazza di Eustacchio.
 
 
 
 
Auf der Piazzia di Eustacchio gibt es das gleichnamige Cafe mit angeblich Rom´s bestem Cappuchino. Nun ja, das die Italiener etwas vom Kaffee verstehen, ist ja hinlänglich bekannt - zeigt sich dies auch in den zahllosen Cafeterien in fast jedem Gässchen - aber der Cappuchino bei Eustacchio ist tatsächlich vom Allerfeinsten.
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach diesem herrlichen Cappuchino spazieren wir weiter, vorbei an Delikatessengeschäften bis zum Campo de´ Fiori, Roms beliebtestem Platz zum täglichen Einkauf und romantischem Tafeln und hinein in das klassische Rom, in das "Centro Storico" mit seinem Forum Romanum.
 
 
 
 
Ich hatte ja schon während meiner Mittelschulzeit in der HTL in Krems den Gegenstand Baustilkunde, in dem ich von all dem hörte, was ich nunmehr in Natura zu sehen bekam. Zugegeben, habe ich schon sehr viel davon vergessen, aber wenn man diese beeindruckenden Monumente vor sich sieht, wird plötzlich die Erinnerung wieder wach.
 
 
 
 
All die Tempelreste und erhaltenen Bauten , Triumphbögen und Obelisken und als Höhepunkt das Kolosseum - all diese architektonischen Zeugen der Zeit, lassen den Betrachter oftmals mehr als nur staunen. Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit besuchten wir noch die Scalinata Trinita dei Monti - die Spanische Treppe - und setzen uns, wie schon Millionen von Besuchern vor uns, ebenfalls für ein paar Minuten auf die Stufen, um die warme Herbstsonne zu geniessen.
 
 
 
 
Nachdem wir am Vortag in diesem Sardinischen Restaurant in der Nähe unseres Hotels so herrlich zu Abend gegessen hatten, wollten wir nicht allzusehr mit Restaurantsuche herum experimentieren, sondern genossen ein zweites Mal ein feudales Menü im "Nuraghe Sardo".
 
 
 
 
 
 

Am Sonntag hatten wir nur mehr den Vormittag Zeit und spazierten durch das weitläufige Areal des Parks bei der Villa Borghese, bevor es dann wieder zum Flughafen und zurück nach Hause ging. "Rom sehen und sterben" - na ja, das brauch ich nicht unbedingt, aber eine Reise wert ist diese Stadt auf jeden Fall.

 
 
 
 
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